Impuls
Wer steuert, übernimmt Verantwortung.
Dokumentation
Bei der Meditation kann ich mir ein Thema aussuchen, das gerade naheliegend ist. In diesem Gebiet arbeite ich mich mit meiner Vorstellungskraft ein. Aus irgendwelchen Gründen erscheint mir das jetzt günstig. Diese Gründe dafür will ich mit der Zeit erkennen. Das Erkannte sollte mich leiten. Im Nachgang erfolgt die Bearbeitung dieser Aufgabe in der Art einer meditativen Andacht. Ich führe sie einfach durch.
Meditation ist keine Denkleistung allein, sie besteht immer auch wegen der lokalen und situativen Erfordernisse, wie sie vorkommen. Darum lasse ich diesen Prozess auf meine Umgebung abgestimmt verlaufen. Der bei mir aufkommende innere Dialog darf gerne, braucht aber nicht verbal zu sein. Es genügen mir auch andere Arten der Resonanz. Was ich mit Worten festmachen kann, sollte ich jedoch tun, aber ich sollte die Vorstellungen nicht unnötig mit sprachlichen Komponenten befeuern oder dauernd an ihnen festhalten. Es gilt hier das Prinzip “no code”. Dank seiner Kenntnis löst sich alles von uns ab.
Das ist gewollt.
Sprache oder Code legen den Menschen fest, weil sie ihn bedingen. Das kann über Gebühr geschehen. Es ändert auch unseren Grundzustand. Dabei verhindert der Code einen weiteren Bezug auf unseren eigentlichen Ursprung. Darum müssen wir die Codierungen als Verkettungen ansehen. Diese Ketten sind es zu sprengen.
Es widerstrebt mir aus dem gleichen Grund, meine inneren Prozesse mit Sprache abzubilden. Solange ich sie erfahre, brauche ich keine Äußerungen von mir zu geben. Viel besser ist es, die Meditation abschließend in sich zu verankern. Schließlich möchte ich etwas davon haben, dass ich sie geleistet habe. Was von mir ist, sollte auch für mich sein. Da wird das Mögliche wahr.
Ich trenne strikt den Moment der Erfahrung der inneren Stille vom Moment seiner Wiedergabe. Sie ist keineswegs gestaltlos oder ungestaltet. Ihre Wiedergabe kann gerne erfolgen, aber meine Erfahrung sollte rein und ungetrübt sein. Darum warte ich ab, ehe ich mich dazu äußere. Wann der richtige Moment dafür ist, zeigt das Leben von sich aus auf. Ich lass alles sein. So finde ich mich leichter. Da geht mir erneut ein Licht auf. Schattenwürfe entstehen und alles erscheint duftig, ruhig und annehmbar. So möchte ich es annehmen, so möchte ich es lassen.
Gedanke
Alles so lassen, wie es schon ist, ist ein einfacher Ansatz, um zu sich zu finden. Das hat sich bewährt. Natürlich unterbricht man dadurch erst einmal den Fluss der eigenen Handlungen. Es ist eine Besinnung auf sich selbst, was damit einhergeht.
Die Regel dabei ist ebenfalls einfach: Der Rückzug von den Gegenständen bewirkt die Freiheit von ihnen.
Da wende ich keine Hilfsmittel an und habe doch etwas davon. Alles, was ich liebe, lasse ich in seinem Zustand. Auch dieser Zustand hat sich bewährt.
Da nehme ich an, wie ich bin. Mit mir selbst komme ich klar. Ich habe einen spürbaren Frieden, den ich wahrnehmen kann. Er verkörpert eine der wesentlichen Essenzen meines Daseins. In Frieden zu sein, das bedeutet mir viel. Ich kann mich in diesem Zustand gut konzentrieren, was sehr förderlich ist.
Mein Leben verläuft unaufgeregt, auch wenn ich ein sehr begeisterungsfähiger Mensch bin. Der Umstand, dass ich gerne so bin, wie ich bin, sollte selbsterklärend sein. Das sagt viel über mich aus. Es spricht Bände und es erklärt sich so von sich aus, dass ich meine eigene Art mag. Wie ich mein Leben lebe und mein Dasein führe, ist relevant für mein Glück. Es werden auch meine Mitmenschen dadurch mitgezogen.
Im eigenen Umfeld geschieht so manches; auf gute Veränderungen reagieren meine Mitmenschen durchweg positiv.
Impuls
Alles ist unfertig und es muss auch noch vieles erst aufgeräumt werden, ehe die Natur wieder erblühen kann. So vieles ist verstellt worden; so vieles ist falsch.
Da habe ich eine wunderbare Lösung gefunden, die alles besser macht: Hört auf, die Probleme zu lösen, die ihr gar nicht habt! So kommt man vielleicht besser klar.
Weil ich naheliegende Dinge favorisiere, kann ich auch bei Begegnungen auf meine Mitmenschen eingehen. Diese Erfahrung ist schön. Man erlebt etwas dabei.
Es wäre meine Empfehlung, im alltäglichen Leben auch dieses Leben zu erfahren. Das Glück lässt sich leicht finden, wenn man es anerkennen kann. Gute Umstände setzen gute Zustände frei. Diese Mehrung ist trivial. Sie ist einfach und auch umsetzbar.
Jeder sollte so sein können, wie er ist. Ich regle weder aktiv noch passiv, wie mir die Menschen begegnen. Stattdessen bin ich offen.
Ein um ein Vielfaches vergrößerter Erfahrungsbereich hat auch eine entsprechende Wertigkeit. Im Umkehrschluss lässt sich sagen, dass diese Verhaltensweise das Glück sogar absichert. Wer Glück in die Welt trägt, der sieht auch den Glanz davon.
Metakognition
Das Kapitel “Gesamtsysteme” ist wegen einer tiefen Empfindung an einem Sonntagmorgen von mir geschrieben worden. Ich habe mir Gedanken über den Zusammenhang gemacht, der mein Dasein ausmacht.
Schnell bin ich in meiner Betrachtung zum für mich kaum greifbaren, aber mathematisch beschreibbaren “Faltungssatz” gekommen und habe mich an die Worte eines Professors erinnert, der die Grenzen aufgezeigt hat, die er in seiner Vorlesung nur anreißen würde.
Er hat den Faltungssatz als ein Pendel beschrieben, das einen angeschnittenen Sack mit Reis zum Schwingen bringt. Die Faltung ergibt sich aus der Berechnung des Reishaufens, der auf dem Boden im Nachgang entsteht.
Analog zu diesem doch einfachen Bild habe ich eine abstrakte Vorstellung entwickelt, die das Ganze in ein richtiges Verhältnis setzt. Ich gehe dabei vom ungünstigsten aller ursprünglichen Zustände aus. Das ist der ungerichtete, vollkommen verschränkte und durchmischte Zustand, in dem alles leer, ungeordnet und gebunden erscheint.
Um einen solchen Zustand zu verbessern, braucht man nichts zu tun. Wer alles so lassen kann, wie es schon ist, besteht direkt aufgrund seiner eigenen Lebensfähigkeit. Sie verkörpert seine Kontinuität. Erst im Nachgang an die Beschreibung dieser Kontinuität und wie man den Zugang zu dieser natürlichen Form einer Erfahrung gewinnt, werde ich, möglicherweise, auf das Gebiet der Gesamtsysteme unter dem Aspekt solcher Funktionsbeschreibungen, wie sie der Faltungssatz ermöglicht, eingehen. Das werde ich ebenfalls ausdrücklich sprachlich tun.
In diesem Vorstellungsbereich bin ich zuhause. Mein Fahrwasser ist damit beschrieben. Aus diesen Gründen habe ich zu den Aussagen der Texte auf der Seite “Gesamtsysteme” gefunden und so sprachlich fixieren können, was mich ausmacht.
Als Metakognition habe ich diesen Text eingeordnet, weil ich beim Schreiben auf dieser Seite die Reihenfolge der Entstehung meiner Texte einhalte. Diese Metakognition dient zwischendurch zur Gesamtschau des Ganzen, aber sie ist erst jetzt notiert worden.
Impuls
Der Psychologe ist genau so lange von seiner Ansicht überzeugt, bis man mit ihm gesprochen hat.
Impuls
Die Betrachtung eines Gesamtsystems erfordert ein behutsames Vorgehen, da man stets darin verwickelt ist und mir selbst so alles anhaftet, was dieses System stören könnte.
Ergo gilt das Gesamtsystem als unvereinbar mit der objektiven Form der Anschauungen. Nur durch die Erstellung von abstrakten Modellen können sie erfasst und begriffen werden.
Da ich erst meine Erfahrungen machen möchte, ehe ich sie nenne, lasse ich mir gerne Zeit damit. Ich trenne die Geschehnisse von der Wiedergabe in keinster Weise, wenn ich die letztere zeitlich nachgeordnet durchführbare. Das Gegebene ist durch seine Beschreibung verloren. Das sollte verstanden werden.
Es dauert relativ lange, bis ein neuer Urzustand gefunden ist. Die Natur ist jedoch eine wunderbare “Rüttelmaschine”. Sie versetzt alles früher oder später in einen nennenswerten Grundzustand der Losgelöstheit. Die natürliche Form der Erscheinungsweise wird die normale Form sein.
Alles dringt vollständig durch, ist dem Ganzen vollwertig ausgesetzt, bleibt dabei jedoch unbelastet und frei. Wege, die sich vollständig kreuzen, lasten nichts auf. Was komplett versetzt ist, das durchdringt sich ohne Berührung.
Die Normalität ist die Achse zum Himmel, die frei erscheint und es auch ist. Dagegen sind die Erfahrungsbereiche der irdischen Natur erdnah, gebunden und finden auf der Ebene statt. Himmel und Erde ergänzen sich nur, sie stören einander nicht.
Impuls
Das Scheitern im Ansatz ist jederzeit möglich. In einer sich verändernden Welt bedeutet Stillstand Verlust. Da halte ich inne. Bin ich in meinem Handeln gefangen?
Ich plädiere dafür, auch in Situationen ohne Mut und Kraft einen Ansatz zur Gestaltung dieses Lebens selbst zu wählen. Es ist egal, wie unvorteilhaft die eigene Wahl ausfällt, ein Weg bleibt ein Weg.
Egal, wie etwas von mir gestaltet wird, wie sich etwas für mich verhält und egal, was ich davon schon weiß, es gilt stets die nun folgende Idee: Wer anfängt, der beginnt auch. Da erklimmt er einen Weg. Schritt für Schritt nähert er sich einem neuen Zustand an. Es geht gar nicht anders. Das wäre der Verlauf kosmischer Bahnen, der mich hierbei führen wird. Was sich bewegt, findet auch ein Ziel. „Sich Regen bringt Segen!“ Und so wird es auch gut.
Impuls
Unbewusst nehme ich an dieser Welt keinen Anteil. Nur das bewusste Handeln wird von mir als Handlung wahrgenommen. Damit behandle ich mich in der Regenerationsphase und damit schöpfe ich mein Werk in der Gestaltungsphase. Spürbar sind für mich die sich ändernden Zustände der Dinge.
Etwas ahne ich: Das Unbewusste ist kein unbewusstes Sein. Es ist wie leer, praktisch nicht angefüllt und irgendwie auch freizügig. Seine Natur ist formlos. Uneins sind seine Bezüge. Das Unbewusste ist gebunden-gelöst und gelöst-gebunden in seinem Verhalten. Niemand kann darum wissen, weil es für sich besteht.
Durch die Probe wird mir bewusst, was mir zuvor nicht bekannt war. Der Versuch zeigt es auf. Darum kann ich mir etwas bewusst machen.
Das ständige Befüllen des Trichters ist jedoch ein stupider Vorgang. Ich würde nie erfahren, ob ich genug habe, wenn ich nicht wieder damit aufhöre.
Darum setze ich bald ab und höre auf. Alles endet so. Jeder Zustand ist passabel. In jedem Moment gibt es ein Weiterkommen.
Dieser Gedanke festigt sich anhand eines Impulses bei mir: In jedem Zustand meines Daseins kann ich feststellen, dass alles Geschehene Teil einer Rhythmik ist, die die Welt mit goldenen Fäden durchzieht.
Idee
Mich im Hier und Jetzt zu finden, bedeutet, meine Gelöstheit zu erkennen und die benötigten Verankerungen mit Bedacht zu wählen. Woran ich mich festmache, das legt mich auch in nächster Zeit fest. Zuweilen weigere ich mich auch. Nicht alles passt gut zu mir.
Da spüre ich, dass ich bewegt bin. Stetig führt mich der Gang der Dinge auf neue Stufen der Verwirklichung. Der innere Metronom gibt mir den Takt, zu ihm passen meine Dinge.
Da sitze ich und finde mich ein. Ich habe einen eigentlichen Radius zu eigen, innerhalb dessen ich mich aufhalten möchte. Will ich ein Gebiet außerhalb dieses Radius erreichen, muss ich mich disziplinieren und aufstehen.
Doch es geht auch anders: Eine Wendung nach innen schafft zusätzlichen Raum und damit die ach so notwendige Bewegungsfreiheit, die ich manchmal brauche, um mich zu beruhigen. Was ich da vorfinde, lässt mich meine Situation erkennen. Was ich von ihr verstanden habe, hilft mir weiter. Das mehrt meine Stabilität.
Ich halte an meinem Wesen stets fest, weil ich weiß, dass Level für Level neue Rahmenbedingungen gelten, das Prinzip dieser Level aber immer gleichartig sein wird. Ihr Aufbau ist fadenscheinig. Er tritt klar zum Vorschein.
Vorteile entstehen zuhauf. Wer um sein Wesen weiß und die Natur seiner Umgebung kennt, der hat es bald besser. Er kann sich auf diese Verhältnisse einstellen. Damit begründe ich die Vorteile der Naturbetrachtung und des Lernens von ihrer Wahrheit auf einfache und klare Weise.
Impuls
Das, was mir am wenigsten fehlt, das fehlt meinen Schriften am meisten. Ich habe es stets außer Acht gelassen.
Gedanke
Wer glaubt, Yoga sei eine militärische Übung und die Voraussetzung für höhere Weihen, der verkennt seine Bedeutung vollständig. Davon halte ich Abstand. Ich sehe mich als einen Adepten an, der weder im Glauben noch in der Lehre richtig zuhause ist.
Yoga ist ein mystischer Zugang zum eigenen Selbst, der okkulte Fertigkeiten hervorbringt, die als magisch zu bezeichnen sind. Sie werden von mir nicht anders als so erfahren. Was mich im Leben ausgestattet hat, stattet mich generell schon aus und besteht darum fort. Das Verständnis für die Disziplin von Yoga als Praktiker dieser Herangehensweise und die damit verbundene Kennerschaft der menschlichen Natur sind hohe Ziele. Tatsächlich sehe ich mit meinen Augen klar. Aber allein erreichbare Dinge werden mir zuteil.
Sowohl in sprachlicher Hinsicht als Verlautbarung wie auch in praktischer Weise im Umgang mit der eigenen Natur findet ein Mensch dank Yoga zu Bildern für die Wirklichkeit. Alles, was über meinen Erfahrungsbereich hinausgeht, wird schlecht für mich erfassbar sein. Darum ist es wichtig, diese Begrenztheit zu spüren. Sie muss dazu berücksichtigt werden.
Etwas vermute ich: Menschliche Erfahrungen vermittelbar zu gestalten, führt nun zum einzigen Schulungssystem mit Bestand: Der Schülerschaft gegenüber dem eigentlichen Guru. In der Beziehung zu einem Menschen findet der Zustand der Nähe auf menschlich-erhabene Weise statt.
Was gibt es dazu zu sagen? Ein Guru ist nun nicht einfach der vorangestellte Lehrer oder die anleitende Person, sondern jemand, der seine eigene Erfahrung teilt – real, physisch wie psychisch, mental wie körperlich. Da spreche ich auch an allen Übergängen auf die Unterrichtungen an.
Da alle Zugänge versorgt und alle Zustände eines Menschen gefördert werden müssen, habe ich auch nur diese Form der Schülerschaft im Auge. Was sich während des Zusammenlebens von sich aus ergibt, hat auch Bedeutung für das Leben in dieser Welt.
Impuls
Kann man sich das aussuchen?
Ich streite für die Annahme des Gegebenen und die Wahrheit darin.
Gedanke
In einem guten Moment meines Lebens bin ich über eine Ansage gestolpert, die keineswegs etwas mit eigener Kenntnis zu tun hatte. Jedenfalls zu dieser Phase war ich weit davon entfernt, diese Erkenntnis selbst zu erfahren. Was ich aus eigener Kraft leisten kann, das tue ich auch gerne, sobald ich die Sinnhaftigkeit davon erkenne. Darum kam mir die Ansage sehr recht. Sie hat mit der Unberührtheit von heiligen Orten zu tun. Das ist ein Gedanke, den ich bisher nur weit entfernt von mir selbst verorten konnte. Jetzt habe ich jedoch gelernt, diese Unberührtheit auch bei mir anzubringen. Ich wende sie auf die Lokalitäten meines Leibes an, in denen ich meine Chakren vermute.
Metakognition
Jede unzulässige Vereinfachung erhöht den inneren Druck im Gesamtsystem.
Um mich zu entspannen, stelle ich mir ein n-funktionales Funktionssystem vor, das, egal ob es im Außenbereich an einem Rahmen verankert und verspannt ist oder nicht, von mir unmöglich durchschaut werden kann. Ich baue es analog zu einem Feder-Masse-System auf, nehme es in die Hand und rüttle es durch. Dabei kommt es in einen Zustand, der verschränkt, unnahbar und unfrei ist. In diesem Zustand lege ich es ab. So hat es die höchstmögliche Eigenheit gegenüber seinem harmonischen Urzustand erfahren, behält seine bescheuerte, also die asymmetrische und verzerrte Form bei und sucht nun nach neuer Harmonie. Im Verzerrten neue Ausprägungen zu finden, fällt einem materiellen Objekt leicht. (Darum ist es eines.)
Auf diese Weise habe ich das System energetisch beaufschlagt. Von jetzt an strahlt es in analoger Weise. Das geht wenige Sekunden lang so, dann hat sich die neue Harmonie eingestellt. Entscheidend für diese Untersuchung ist, dass kein Versuchsaufbau wiederholt werden kann. Das muss man wissen!
N-funktionale Funktionssysteme sind nicht durch vereinfachte Betrachtungen zu bezwingen. Man muss es spüren!
Fälschlicherweise wird die Eigenschaft des Materiellen, neue Zustände leicht zu ertragen, als Schwäche angesehen. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Es ist eine regelrechte Resilienz der Materie, diesen kapitalen Fehler falscher Prägung auszuhalten und direkt in Harmonie zu bringen. Das ist im Gegensatz zur Kraft einer Transformation die Kapazität der Integration. Was gibt es Schöneres? - Ich liebe es. Somit ist das Paket jetzt geschnürt.
Gedanke
Der reine Geist ist stets verloren. Er zerreißt an seiner Ungebundenheit. Was ohne Bezug ist, hat auch keinen.
Wie wahnsinnig wirkt der menschliche Geist, wenn er sich nicht binden kann.
Impuls
Das Aufheben aller Ansätze zur fortwährenden Transformation führt zur Erkenntnis der Verschränkungen im Inneren des Menschen. Man erkennt plötzlich, dass man zu weit gegangen ist und ins Leere gelaufen ist. Dabei hat man seine an den Körper gebundene Kraft verloren, weil man alles an sich in schlechter Weise geschädigt hat.
Da sage ich Körperkult dazu, weil der Körper als Objekt angesehen wird, was er nicht ist. Ohne Trennung ist der Mensch das Subjekt; mit Trennung ist er das Integral aus Bewegung und Ruhe, also aus Reflex und Erinnerung an seinen Ursprung, die Liebe mit ihrem Potential.
Leben ist Bewegung, aber auch Durchdringung. Seine Tiefe besteht wegen der Höhe. Seine Weite besteht wegen der Enge. Im größten Anteil ist auch das Kleinste enthalten.
Darum spreche ich vom Integral und seiner Kapazität, weil Liebe ohne Umarmung keine wäre.
Impuls
Im Kosmos der Innenschau besteht kein Unterschied zwischen Information und Energie.
Daraus leite ich ab, dass veränderte Information nach ihrer Veränderung unmöglich mehr Informationen enthalten kann, aber auch unmöglich gleich von Gehalt sein kann (Hauptsätze der Thermodynamik).
Damit wird das Schweigen zur Macht. Wer es mit den Worten übertreibt, verliert seine Macht. Das reine Sprechen ist kein Gewinn.
Was ich schreibe, das habe ich erarbeitet.
Dokumentation
Ohne Fleiß kein Schweiß! Ohne Schwitzen keine Hitze! - Da sage ich, dass ich als Kunstschaffender arbeite und wende mich damit schematisch der Arbeit zu. Ihre prozessualen Abläufe sind Geheimnis. Wir bezeichnen sie als Mysterium, wenn wir die Augen geschlossen haben, aber wir sehen ihre Auswirkungen am Werk direkt vor uns. Die Verschaltung der Bezüge ist schwierig, die Aufgaben sind groß. Machen wir es richtig, wird alles dadurch großartig. Sogar das Trennen von Werk und Müll hat Relevanz, denn nur wer das richtig macht, erreicht überhaupt sein Ziel. Darum lagere ich Materialien in allen Zuständen, darum stelle ich jeden Zwischenzustand mit eigens dafür gebildeten Werken her. Endprodukte verlassen meine Werkstatt schnell, der Weg zu ihnen ist essentiell. Ihn muss ich selbst erkennen.
Dieser Gedanke ist klein, seine Bedeutung ist gering. Das Integral der unbedeutenden Werke ergibt eines.
Das sei mein Glaube.
Impuls
Das Schlechteste ist mein! - Wer sich bewähren möchte, muss das gegenwärtig tun. Am Beispiel des Werkes erkennt man das Wahre bald. Da endet die Blödheit, weil der Mensch in den Händen hält, was Besserung verspricht. Er hat es gebildet, aber das lässt sich noch immer formen. Da lege ich es weg. Ich erhalte es, bis ich es nicht länger brauche. Dann kommt es weg.
Das beschreibt meine Routine. Natürlich resultiert sie keineswegs aus Zero. Das wäre unmöglich. Weder mein Werk noch ich sind absolut, aber ich richte mich daran aus, was ich als Zero verstanden habe und was ich Zero zuordne.
Es ist damit ein fortwährender Lernprozess verbunden, weil Erfahrung niemals endet.
Impuls
Mit Sprache gehe ich um und erkenne ihren Wert. Meine Worte legen etwas fest. Jedes einzelne davon zählt. Insgesamt erzählen meine Schriften etwas. Es ist das Integral meines Daseins, was sie sagen. Grund dafür sind meine Herangehensweise sowie die fortwährende Arbeit daran. An der Kartei “Baukasten” richte ich sie aus.
Mittels des Internets katapultiere ich meine Schriften in ihrem derzeitigen Zustand ins Netz und erreiche so sporadisch eigentliche Ziele. Gewiss sind meine Werke brauchbar, doch man muss sie erst einmal erschlossen haben, ehe man von diesen Werken profitieren wird. Damit gehe ich um und erstarke.
Als Schütze habe ich mein Werk in der Gewalt. Absichtsvoll lande ich die besten Treffer. Doch die Worte zählen nicht nur, die Sachlage ist viel schwieriger. Das essentielle Gut unterliegt einer Transformation, obwohl es sprachlich fixiert ist. Das liegt an der Einheitlichkeit der Menschen. Ihre Auffassungsgabe wird tauglich sein, jedoch rechnen sie mit gewöhnlichem Material und üblichen Aussagen. Das kann ich nicht erfüllen. Aus gutem Grund ist das wahr.
Worte zählen, Sprache determiniert. Wo Worte das Bekannte festlegen, verliert es seine eigentliche Struktur. Bilder geben wieder, sind aber nicht, was sie wiedergeben. Das gilt so für das Bild und für das Wort. Der Segen der Sprache liegt im Schweigen. Der Segen des Verhaltens wird durch Zurückhaltung gewonnen. Darum bin ich als Schütze am Katapult der Worte gut beraten, den Zunder nicht zu früh anzuzünden.
Es geht hier weniger um Zerstörung, es geht vielmehr um die Lust am Dasein. In einer latent verstörten und auch verstörenden Umgebungssituation ist es wichtig, dass die Dinge ihre wahre Bedeutung zurückerhalten. Was uns verwirrt hat, das wirkt sich auch auf mich so aus. Das stört ungemein.
Ausgehend von einer sprachlich gebildeten Matrize sehe ich nur Werte. Die Welt ist bereits durch fraktalisch wirkende Operatoren durchdrungen worden, die alles gleich gemacht haben und so uns mit einer Vielzahl von Determinanten konfrontieren.
Es lebe der Erfolg! - Der Weg ist das Ziel. Was ist, wird auch so bleiben. Es ist, wie es ist.
Da bleibt kontinuierlich blöde, was stur wirkt. Die Talfahrt hat einen Schuss!
Gedanke
Alle machen an sich herum. Dabei führt mich erst die Enthaltung zur Freiheit. Meine Freizügigkeit gewinne ich durch das Nichtstun. Was ich nicht verändere, das entspricht seiner Natur. Es wirkt dennoch auf eine Weise. Das wird seine eigentliche Art sein, die ab jetzt durchbricht und möglich macht, was seiner Natur entsprochen hat, aber auch entspricht.
Es wirken unterschiedliche Stränge in der Zeitstufe der Gegenwart. Diese Fasern des Wirklichen bilden die Kordel der Verwirklichungen. Sie macht das Geschehen aus.
Ich trage eine Schnur. Sie ergibt sich, sie ist mir wichtig. Was ich achten soll, muss ihr gerecht sein.
Dokumentation
Wenn alles gesagt ist, dann erstarrt diese Welt.
Unheilvoll wird es sein, dass ich als Mensch in das System eingreife und es ändere. Darum baue ich nur die Bausteine. Ich setze sie weder zusammen noch führe ich die den Bausteinen innewohnenden Bewegungen aus. Es sind die Zeugnisse meiner Erkenntnis, die ich in meinen Schriften bewahre. Ich erarbeite einen “Baukasten” in dieser Kartei.
Das Errichten der Basisstation für mein Wirken ist gerade dieses Zur-Verfügung-Stellen der Inhalte meiner Kartei “Baukasten”. Es geht mir weniger um das Wirksame im Wort als vielmehr um das Handling der Sprache und meine Position in dieser Welt.
Meine Kraft soll wahr sein. Mein Leben ist spirituell geprägt, erschöpft sich aber nicht im Spirituellen. Ich gehe den Weg als Esoteriker, sehe aber nicht den Gipfel der Esoterik in der Exoterik. Vielmehr sehe ich den Gipfel in der eigenen Zurückhaltung bis hin zum Schweigen.
Im Feld der eigenen Gedanken liegt manches Land brach und erholt sich so.
Meine Erfahrung ist analog zu diesem Satz reich an beruhigender Kraft. Wärme und Liebe spenden Halt in diesem Leben. Dieses Dasein ist fürchterlich, aber was mir gelungen ist, stillt meine Angst und macht mich erfahren.
Impuls
Von vornherein lasse ich alles sein. Was es ist, wird doch wahr sein. Es geschieht zurecht. Meine Enthaltung ist keine, so lange nachwirkt, was schon gemacht ist.
Darum löse ich mich von der Aufgabe. Das immerwährende Sein und das Tun sind nicht miteinander vereinbar. Was ich schaffe, wird von mir in Ruhe gelassen. Daraufhin entsteht es erst.
Alles wird noch zu wenig sein. Das ist ein Prinzip. Die Kräfte in der Welt resultieren aus dem Ganzen. Das Ganze ist ein Vakuum.
Der Kosmos ist. Sein Licht besteht. Die Einleitung der Kraft in den Kosmos geschieht ziehend. Darum wird auch der Effekt auf uns erst dann zu einem guten Effekt, wenn wir mit ziehender Kraft dagegen halten, weil er auch so auf uns wirkt. Der Kosmos im Ganzen und der Mensch mit seinem Sein ziehen sich gegenseitig. Beide ziehen einander hoch und dadurch entsteht Kultur. Erst wenn man nicht mehr im Sumpf gefangen ist, endet die Durchmischung. Ordnung entsteht, aber Ordnung besteht auch. Alles Glück der Welt wird durch sie freigesetzt. Was wir erfahren, ist die Folge dieser Wirkung.
Der Schöpfer tanzt mit seinem Werk.
Gedanke
Der Mensch und seine Sache oder ich und mein Wirken geben Aufschluss über das Wesen, das allem Guten zugrunde liegt. Egal wie ich mich ausdrücke, ich muss die Worte aus dem Ausgangsmaterial bilden, das mir zur Verfügung steht. Dieses Ausgangsmaterial ist nur begrenzt vorhanden, zudem bedingen die Worte. Die jeweiligen Situationen verkörpern Zustände unterschiedlicher Ausprägung. Auch Limitierungen zählen zu diesen Ausprägungen.
Da ist alles beschränkt vorhanden. Zugleich muss ich aus diesem Pool etwas schöpfen.
Ist die Sprache auch absichtlich gewählt, so wird doch nicht alles davon bewusst, während man seine Texte erstellt. Die Limitierungen betreffen auch meine Bewusstheit.
Folglich bedingt die Beschränkung der Ausgangsmaterialien wie auch die Limitierung der Bewusstheit für eine Verschränkung der Gedanken. Das sprachliche Konstrukt, das ich bilde, zeugt davon.
Im Nachgang löse ich mich wieder aus dieser Klammer.
Mit mehr Freiheit kann ich auch loser agieren. Ich kann eine andere Menge an Daten, Werten und Ideen in den Fokus nehmen und so mal den jeweiligen Text vergrößert unter die Lupe nehmen oder ihn verkleinern. Dann wird er zu einem Teilbereich eines größeren Gebietes. Hierbei mache ich die Erfahrung, dass all meine gerichteten Handlungen von Zielkonflikten begleitet sind.
Leben will ich auch noch. Darum genügt das Wort allein nicht. Es hat Substanz, aber es besteht nicht für sich allein. Das Ganze muss auch bezeugt und verstanden werden. Darum geschieht es, dass ich mitunter nach der Wiedergabe mancher überzeugter Denkweise und eitler Überlegung in einen Bereich spielerischer Herangehensweisen gelange, den ich als gesünder wahrnehme.
Die kindlich-naive Art, in diesem spielerischen Bereich anders zu klingen, nimmt meinen Texten ihre Härte. Sie lässt mein Menschsein durchblitzen, wo das Wort zur rohen Gewalt verkommen ist und nur durch pure Geistlichkeit besteht. Da wird das “Ätsch!” am Ende eines der Texte endlich aufgelöst. Es ist der heilvolle Anteil des Ganzen.
Impuls
Ich halte wenig davon, dass man die Richtung ändert.